Basic Brushlettering Workshop – HBLA Wassermanngasse

Man kann mich für Workshops buchen!

Gestern hatte ich das große Vergnügen, mit 12 SchülerInnen der HBLA Wassermanngasse einen Basic Brushlettering Workshop zu machen. Zwei Stunden lang sind wir in das Thema Brushlettering eingetaucht, haben erste Übungen gemacht, um uns dann an die ersten Buchstaben und Wörter heranzuwagen. Dabei wurden auch bisher unbekannte Talente geweckt („normalerweise kann man seine Schrift nicht lesen“). Wer weiß, vielleicht haben die Mädels und Burschen gestern nicht nur ein neues Hobby gefunden, sondern können das Brushlettering auch in ihren zukünftigen Berufen in der Tourismusbranche nutzen. Ich bin jedenfalls ein großer Fan der Verbindung von Hobby und Beruf.

Nähere Informationen zu „man kann mich für Workshops buchen“ folgen in den Sommermonaten. Ich möchte einige Workshop-Pakete zu Fixpreisen anbieten, zu denen dann gegen Aufpreis verschiedene Zusatzangebote gebucht werden können. Das muss ich mir aber noch ein wenig durch den Kopf gehen lassen, bevor ich hier Einzelheiten angeben kann. Stay tuned …

Mein Versuch mehr Nachhaltigkeit in mein Schreib- und Zeichengerätesortiment zu bringen … Teil 1

Das Thema Nachhaltigkeit ist in vieler Menschen Munde (ich schreibe absichtlich nicht „ist in aller Munde“, denn das stimmt definitiv nicht). „Raus aus Plastik“ und „Zero Waste“ sind oft gehörte oder gelesene Slogans geworden und es gibt zig Blogs, die sich diesen wichtigen Themen annehmen. Wiederverwendbare Jausendosen, Getränkeflaschen und Coffee-to-go Becher, Wachstücher, selbstgemachte Kosmetika und Putzmittel, Second Hand Shops, Tauschbörsen, selber machen und reparieren, Minimalismus, Capsule Wardrobe – die Liste ist lang und wird stetig länger. Es gibt bereits so viele umweltfreundliche Alternativen zu so gut wie jedem Produkt in unserem Alltag.

Umso verwunderlicher ist es für mich, dass das Thema Schreib- und Zeichengeräte mehr oder weniger ausgespart wird. Das kommt bei all den Nachhaltigkeitsthemen nicht vor. Oder täusche ich mich da? (Ich freue mich über deine Hinweise!)

Wenn ich einen Blick auf meinen Tisch (oder ins Kreativutensilienkastl) werfe, kommt mir das Grausen. (Ich geb’s zu – wenn ich den Nachhaltigkeitsaspekt ausblende, dann schlägt mein Herz höher. Aber den mag ich nicht länger ausblenden!) So viele Stifte! Von Pigment Liner über Brushpens hin zu Gelrollern. Ein Wahnsinn! Und nicht nur die Stückzahl ist ein Wahnsinn. (Sei ehrlich – wie viele deiner Stifte verwendest du wirklich regelmäßig?) Auch die Tatsache, dass die alle zusammen nicht nachfüllbar sind. Die sind alle früher oder später Müll!

Da muss es doch Alternativen geben, oder?

Leider muss ich an dieser Stelle gestehen, dass ich noch keine Allround-Lösung gefunden habe. Wie so oft im Leben ist der Prozess ein langsamer. Ein kleiner Schritt nach dem anderen. Aber ich bin bereits die ersten Schritte gegangen und kann dir an dieser Stelle meine ersten Ideen vorstellen.

Idee No. 1 – Pigment Liner durch wasserfeste Füllfedertinte ersetzen!

Diese Idee hat sich ziemlich schnell als ein „leider nein“ entpuppt. Anfänglich fand ich diese Idee allerdings spitze! ♥ Ich liebe es, mit Füllfeder zu schreiben und besitze auch einige (vielleicht ein paar zu viele). Die Handhabung ist einfach. Mit Konverter oder ausgewaschenen Patronen, die mit Hilfe einer kleinen Einwegspritze (die durchaus öfter als ein Mal verwendet werden kann!) befüllt werden, sind sie leicht nachfüllbar. ♥ Die verschiedenen Federn bieten viel Auswahl bei der Strichstärke bis hin zu Kalligrafiefedern. Wunderbar! Oder doch nicht. Die wasserfeste Tinte trocknet nämlich extrem schnell ein. Das wusste ich sogar im Vorfeld und dachte mir, dass das schon nicht so schlimm sein wird, wenn ich die Füllfeder täglich in Verwendung habe. Doch, es ist schlimm! Bereits nach wenigen Stunden war die Tinte eingetrocknet und erst nach ein paar Probestricherl ging’s wieder flüssig dahin. Von einen Tag auf den nächsten war es noch mühsamer, die Füllfeder wieder in Gang zu bekommen. (Ich erwähne übrigens absichtlich nicht die getestete Tinte, da ich glaube, dass das auf alle wasserfesten Tinten mehr oder weniger zutrifft und nicht die Tinte per se von schlechter Qualität ist.) Mein Fazit – leider nein. Die Füllfeder wird ausgewaschen und wieder mit der guten alten nicht wasserfesten Tinte befüllt.

Idee No. 2 – Pigment Liner durch, aus dem GZ-Unterricht bekannte, Tuschestifte ersetzen!

Definitiv eine Investition (Tuschestifte sind nicht billig), aber auf jeden Fall ihr Geld wert. Ich war von Anfang an begeistert!  Die Deckkraft der Zeichentusche ist bei kleinen ausgemalten Flächen viel besser als bei den Pigment Liner. ♥ Meine Angst, dass ich alles verwische, weil die Tusche länger zum Trocken braucht – kein Thema. (Vielleicht war ich in der Unterstufe doch noch ungeschickter oder ungeduldiger unterwegs – da hab ich öfters was verwischt!) ♥ Es sind verschiedene FarbBild 1en erhältlich. ♥ Es gibt ziemlich viel Auswahl bei der Strichstärke. ♥ Einfach und ohne Patzerei nachfüllbar. Ich bin nun übrigens gespannt, wie viele Nachfüllungen sich mit dem 23ml-Flascherl Zeichentusche ausgehen. Ich werde auf jeden Fall eine Stricherlliste führen! Dann könnte ich nämlich auch ausrechnen, ab wann sich die Anschaffung der doch teuren Stifte finanziell rechnet.

Idee No. 3 – Brushpens und Co. mit austauschbarer Mine!

Wär das nicht was? Warum gibt’s das nicht schon? Andere Stifte können das doch auch! Der Marker meines Vertrauens ist auch nachfüllbar und die Spitze kann nachgekauft werden. Bei manchen Gelrollern gibt es bereits austauschbare Minen. Warum nicht auch bei Brushpens?

Idee No. 4 – weniger ist mehr.

Ich weiß, das ist definitiv ein sehr kontroversieller Vorschlag. Aber für mich als Stifte-Papier-Pickerl-Kramuri-Aficionado in einer 35m² Wohnung ist es vielleicht gar nicht so schlecht, öfters mal inne zu halten und Kaufentscheidungen etwas achtsamer zu treffen.

Uff, das war jetzt eindeutig mein bisher längster Blogbeitrag! Ich hoffe, dass ich dir damit ein paar Anregungen liefern konnte. Vielleicht trete ich auch eine kleine Diskussion los punkto Nachhaltigkeit im Kreativbereich. Hast du Ideen, an die ich noch nicht gedacht habe? Ich freue mich über dein Feedback – hier oder auf Instagram – und … Fortsetzung folgt 😉 …

 

 

 

 

 

Colapen-Kalligrafie

Am Sonntag findet der „Colapen meets Muttertagskarte“-Workshop (nähere Infos dazu findest du in der Rubrik „Workshop Infos“) statt und daher ist es höchste Zeit, euch mal zu zeigen, was das überhaupt ist so ein Colapen.

Eigentlich ist es recht leicht erklärt …

Colapen how toJa, du siehst richtig. Aus einer Coladose (oder irgendeiner anderen Getränkedose) – Achtung! Unbezahlte Werbung für Coca-Cola! – und chinesischen Essstäbchen basteln wir eine Kalligrafiefeder. Die kann dann in Form gebracht werden, damit unterschiedliche Effekte beim Schreiben erzielt werden können. Der Colapen auf dem Bild hat z.B. oben zwei Zacken mit denen doppelte Striche (oder wenn viel Tinte rauskommt, manchmal auch ein breiter Strich) geschrieben werden können. Wie das dann ausschauen kann, siehst du auf dem nächsten Bild.

Colapen Hab dich liebGeschrieben hab ich diese Karte übrigens mit Diamine Shimmering Ink – Schon wieder unbezahlte Werbung! Den Schimmer siehst du am besten beim Wort „hab“. Ich bin total verliebt in diese Tinten! Meine WorkshopteilnehmerInnen bekommen übrigens zwei Tintenproben für Zuhause – damit die Kreativität weitergeführt werden kann.

Brushlettering – What?

Brushlettering What

Unter Brushlettering versteht man das schöne Schreiben von Buchstaben und Wörtern mit einem Pinsel (engl. brush) oder mit einem Pinselstift (engl. Brushpen). Charakteristisch sind der dicke Abstrich und der dünne Aufstrich.

Es gibt mittlerweile recht viele verschiedene Brushpens zu kaufen – auf dem Foto kannst du den Calli.Brush Pen von ONLINE (meinem Workshop Partner) sehen. Der Calli.Brush hat eine Filzstiftspitze. Es gibt aber auch Stifte mit einem Synthetikpinsel bzw. einer synthetischen Spitze. Neben diesen Unterschieden gibt es noch viele weitere: Die Größe der Spitze / des Pinsels, die sich auch auf die Schriftgröße auswirkt. Die angebotene Farbpalette. Die Härte der Spitze. Lauter Merkmale, die sich auf das Schreibgefühl, die Handhabung der Stifte und das Ergebnis auswirken. Aus diesem Grund bringe ich zu meinen Workshops auch ganz viele verschiedene Stifte mit, damit die KursteilnehmerInnen diese ausprobieren können.  

März Birthday Special …

Ich habe im März Geburtstag und das möchte ich mit dir feiern! Daher habe ich mir etwas ganz Besonders für dich ausgedacht …

Zu jeder Workshop-Anmeldung die bis 31. März 2019 bei mir einlangt (ich schicke dir dann die Rechnung – nach Erhalt des Workshop-Beitrags hast du einen Fixplatz inkl. Birthday Special) gibt es eines von zwei Birthday Specials.

Birthday Special:

Zu einer Anmeldung für den „Colapen meets Muttertagskarte“ Workshop am 5. Mai 2019 bekommst du ein von mir belettertes A4 Täschchen inkl. Personalisierung und einem selbst genähten Hefteinband in A5 oder A6 mit passendem Moleskineheft oder eine Reisepasshülle. Die Vergabe erfolgt nach dem Zufallsprinzip – es soll ja ein bisschen Überraschung dabei sein 😉 Bei den Abbildungen unten handelt es sich übrigens um Symbolfotos!

 

 

Das war der erste Bullet Journaling Workshop im artort …

Am 10. Februar 2019 durfte ich mit fünf Mädels den ersten Bullet Journaling Workshop im artort abhalten. Eine Premiere auf mehreren Ebenen!

Ich geb’s zu – ich war ein wenig nervös. Schließlich war das mein erster selbst organisierter Workshop. Aber wie so oft im Leben war die Nervosität völlig unbegründet. Es war spitze!

Neben den Arbeitsplätzen der Mädels, auf denen die Workshopunterlagen und das Goodie-Bag bereit lagen, gab es auch zahlreiche Materialien zum Testen am großen Tisch. Schablonen, Stifte, Washi-Tape … alles was das Journaling-Herz begehrt. Farbe ins Spiel haben die tollen Calli.Brush Pens von meinem Workshoppartner ONLINE gebracht. An dieser Stelle nochmals ein riesen Danke für eure Unterstützung!

In der gemütlichen Sitzecke (ich sag nur – silberner Couchsessel!) mit dem kleinen Holztischerl lagen diverse Bücher und die Inspirationsmappe zum Schmökern und Ideen holen bereit.

Tja, und zur Stärkung hab ich einen selbst gebackenen Guglhupf mitgebracht. Um kreativ zu sein braucht man schließlich auch Auszeiten.

Nach einem Input, wo ich den Mädels einen Überblick über das Bullet Journaling gegeben habe, ging es ans Anlegen des eigenen Journals – das Kernstück des Workshops sozusagen. Zuerst mussten ein paar Entscheidungen getroffen werden, schließlich ist die Bullet Journaling Methode extrem individualisierbar (der Hauptgrund, weshalb ich ein so großer Fan von dieser Methode bin!). Und dann ging es ans Kleben, Stempeln, Kästchen zählen, Malen, … Es war sooo toll, die Mädels bei diesem kreativen Prozess zu begleiten und zu unterstützen! An diesem Nachmittag wurde der Grundstein für ein paar wirklich tolle Bullet Journals gelegt.

Zum Abschluss hab ich hier noch ein paar Fotos vom Nachmittag – vielleicht bekommst du nun ja auch Lust darauf einen Workshop bei mir zu besuchen 😉